Neues Schülerlernzentrum und erweiterter Verwaltungsbau der Johannes-Gutenberg-Schule in Schwalbach
Landrat Patrik Lauer (links) beantwortet Fragen zum Bauprojekt. Foto: Landkreis Saarlouis/David Nicola Schmitt
„Ein Haus für alle“ – unter diesem Motto hat die Schulgemeinschaft der Gemeinschaftsschule (GemS) Johannes-Gutenberg-Schule in Schwalbach kürzlich ihre neuen Räumlichkeiten der Öffentlichkeit präsentiert. Das Programm der Feierstunde wurde dabei gänzlich von den Schülerinnen und Schülern gestaltet. Neben Musik- und Theaterdarbietungen gab es eine Fragerunde mit den Ehrengästen. Wortbeiträge kamen dabei unter anderem von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot, Landrat Patrik Lauer und Bürgermeister Markus Weber.
Nach drei Jahren Bauzeit erstrahlt die GemS Johannes-Gutenberg-Schule nun im neuen Glanz: Rund 1,9 Mio. Euro haben der Landkreis Saarlouis und das Land gemeinsam in die Hand genommen, um den Verwaltungsbau zu erweitern und ein Schülerlernzentrum zu errichten. Ziel der Maßnahmen war es, den modernen pädagogischen Anforderungen und dem gestiegenen Platzbedarf gerecht zu werden.
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot würdigte den Landkreis Saarlouis als einen „Schulträger, der die Belange der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund rückt". Weiterhin wünschte sie der Schülerschaft, dass die neuen Räumlichkeiten ein Ort werden, an dem sie „sich frei entfalten können, respektiert werden und die Gemeinschaft festigen können“.
Auch Landrat Patrik Lauer richtete einige Worte an die Schulgemeinschaft: „Die Qualität eines Schulgebäudes zeigt sich auch, aber eben nicht nur an seiner Ausstattung. Wir freuen uns, wenn die Räume, die wir geschaffen haben, von nun an von euch mit Leben gefüllt und auch ein Stück eure Heimat werden.“
Bürgermeister Markus Weber hob die Relevanz der Schule aus Sicht der Gemeinde hervor und bezeichnete sie als „wohnortnahen Ankerplatz und Ort des Lebens“.
Beim Betreten des Schulhofes fällt die größte der insgesamt drei Baumaßnahmen direkt ins Auge: Auf einer ehemaligen Freifläche ist ein Schülerlernzentrum entstanden, in dem multifunktional nutzbare Räume selbstbestimmtes, digitales und kooperatives Lernen ermöglichen. „Durch mobile Trennwände lassen sich die Räumlichkeiten flexibel erweitern. So wird aus mehreren Differenzierungsräumen in Kürze eine ganze Aula“, erklärt Sergej Hammel, zuständiger Architekt des Kreisbauamtes. Jeder Bereich verfügt über eine eigene Beleuchtung sowie eine separate Heizungs- und Stromversorgung. Auch eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage gehören zur Ausstattung. Rund 1,4 Mio. Euro haben Kreis und Land in den Neubau investiert.
Die restlichen 500.000 Euro flossen in das Verwaltungsgebäude: Hier wurde ein weiterer Gebäudeteil angebaut, in welchem sich nun Büro- und Besprechungsflächen für Schulleitung, Sekretariat und Koordination bieten. Außerdem wurden die bereits bestehenden Lehrertoiletten saniert und barrierefrei ausgebaut.



