Netzwerktreffen der Frühen Hilfen: „Wer hilft wann?“
Beim Netzwerktreffen der Frühen Hilfen tauschten sich rund 70 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen über Unterstützungsangebote für Familien aus. Foto: Landkreis Saarlouis/Dr. Sarah Kläs
Rund 70 Fachkräfte tauschten sich kürzlich im Großen Sitzungssaal des Saarlouiser Landratsamtes über Unterstützungsangebote für Familien aus. Das Netzwerktreffen der Frühen Hilfen beschäftigte sich mit den folgenden Fragen: Wie können Familien schnell die passende Unterstützung finden? Und wer kann weiterhelfen, wenn sich mehrere Belastungen gleichzeitig zeigen?
Unter dem Titel „Wer hilft wann?“ wurde das zweite Netzwerktreffen in diesem Jahr in einem neuen Format gestaltet. Statt die einzelnen Institutionen und ihre Angebote nacheinander vorzustellen, standen die konkreten Situationen und Unterstützungsbedarfe von Familien im Mittelpunkt.
An sieben Themenständen konnten sich die teilnehmenden Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen - wie bespielsweise der Gesundheitshilfe, Jugendhilfe, Kitas oder Beratungsstellen - austauschen und neue Ansprechpartner kennenlernen. Die Themen reichten von Schwangerschaft und dem Start ins Familienleben über Entwicklung und Gesundheit, psychische Belastungen und familiäre Konflikte bis hin zu rechtlichen und finanziellen Fragen sowie der Hilfen für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf.
Für den Austausch wurden außerdem konkrete Familienkarten mit typischen Alltagssituationen eingesetzt. Sie regten dazu an, gemeinsam zu überlegen: „Was würden Sie tun?“ Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Unterstützungsbedarfe von Familien sein können und wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachkräfte ist.
Das neue Format bot damit viel Raum für persönlichen Austausch, neue Kontakte und die gemeinsame Frage, welche Unterstützung wann hilfreich sein kann.
Das Fazit der Verantwortlichen: “Ein gelungener Nachmittag mit vielen Gesprächen, neuen Kontakten, einem gemeinsamen Blick auf die Familien und ihre Bedarfe und der Möglichkeit, über kurze Wege schnelle Unterstützung zu ermöglichen.”