Unser Dorf hat Zukunft - Unser Kreis- und Landessieger 2011 bis 2015

Altforweiler vertritt den Landkreis Saarlouis im Herbst beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft". Nicht leicht habe es sich die Bewertungskommission gemacht, eine Entscheidung zu fällen, erklärte Landrat Patrik Lauer beim Empfang der Ortsvorsteher von Altforweiler, Dörsdorf, Felsberg, Hemmersdorf und Leidingen mit ihren Abordnungen im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Saarlouis. „Gewinner sind alle, aber Sieger ist nur Einer!" Urkunde und einen Scheck über 1100 Euro überreichte er dem Ortsvorsteher von Altforweiler, Gerhard Hewer, „für den Erfolg, fürs Weitermachen und die Vorbereitungen für die Landesentscheidung". Als Dankeschön fürs Mitmachen erhielten alle Teilnehmer einen 300 Euro-Scheck. Hierüber freuten sich Ortsvorsteherin Agnes Klein (Felsberg), Wolfgang Schmitt (Leidingen), Dietmar Zenner (Hemmersdorf),  Armin Caspar (Dörsdorf) und auch Siegerdorf-Ortsvorsteher Gerhard Hewer. „Dörfer sind Wohnort, Arbeitsort, Kultur- und Sozialort, und alle diese Funktionen zusammen, das ist Heimat." Wer im Dorf bleibe, der identifiziere sich mit seinem Ort, sagte Landrat Lauer.
Ehrung der Wettbewerbsteilnehmer 2015  
Die von Kreisumweltamtsleiter Jörg Dietrich angeführte Jury mit Elisabeth Schütz, Lothar Bost, Helmut Grein, Roman Kerber, Peter Metzdorf, Joshua Pawlak, Jürgen Pohl und Dieter Ruck hätten ihr Augenmerk ganz besonders auf das Bürgerengagement, die Lebensqualität und die zukunftsfähige Entwicklung gelegt. „Sie waren sonntags und auch freitagabends unterwegs, kamen mit zahlreichen Menschen ins Gespräch und stellten so viele positive Ansätze fest, dass man einfach weitermachen sollte", ermunterte der Landrat alle Wettbewerbsteilnehmer. Er versprach, dass die Jury einen Ergebnisbericht ausarbeite, um diesen den Dorfgemeinschaften zur Verfügung zu stellen. Kreisumweltamtsleiter Jörg Dietrich sicherte zudem fachkundige Beratungen zu.
Dass in den Dörfern Gemeinschaftsgefühl geschaffen wurde, war auch daran zu erkennen, dass die Wettbewerbsteilnehmerorte mit teils großer Begleitmannschaft zum Empfang in das Landratsamt kamen, um den großartigen Erfolg zu feiern.
Altforweilers Ortsvorsteher Gerhard Hewer wie auch der Überherrner Bürgermeister Bernd Gillo sind zuversichtlich, dass die Dorfgemeinschaft tatkräftig und zielstrebig auf den Landessieg hinarbeite.

Bildbeschreibung:
Oben: Wettbewerbsteilnehmerehrung.
Unser Bild zeigt Umweltamtsleiter Jörg Dietrich, Dietmar Zenner (Hemmersdorf), Armin Caspar (Dörsdorf) Landrat Patrik Lauer, Leonie Gersing, Gina Hoffmann und Ortsvorsteher Gerhard Hewer (Altforweiler), dahinter Wolfgang Schmitt (Leidingen) und Agnes Klein (Felsberg).
Siegerurkunde für Altforweiler
Landrat Patrik Lauer überreicht die Siegerurkunde Leonie Gersing, Gina Hoffmann, Ortsvorsteher Gerhard Hewer und Bürgermeister Bernd Gillo (v.l.)

Altforweiler Bürger freuen sich über den Kreissieg
Ortsvorsteher Gerhard Hewer (Mitte) feiert mit seiner Mannschaft und Landrat Patrik Lauer (3.v.r.) den Kreissieg.
Text und Fotos: Brigitta Schneider
Saarlouis, 24.07.0915
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Fünf Dörfer aus dem Landkreis Saarlouis beteiligen sich am Landeswettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft“
Die Bereisungen finden am 26. Juni und am 5. Juli statt

Die erste Runde für den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist eingeläutet. Altforweiler, Dörsdorf, Felsberg, Hemmersdorf und Leidingen sind dabei, wenn die von Landrat Patrik Lauer berufene Bewertungskommission zukunftsfähige Dörfer im Landkreis Saarlouis am 26. Juni und am 5. Juli besichtigt. Der Leiter des Kreisumweltamtes, Jörg Dietrich, hat den Kreisentscheid organisiert. Neben Dietrich gehören der Jury  Elisabeth Schütz, Lothar Bost, Helmut Grein, Roman Kerber, Peter Metzdorf, Joshua Pawlak, Jürgen Pohl und Dieter Ruck an. Sie werden ihr Augenmerk u.a. darauf legen, wie sich die Dörfer im Sinne einer umfassenden Zukunftssicherung, getragen von einem breiten Bürgerengagement, entwickelt haben. Dabei stehen die vielfältigen Funktionen als Wohn- und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie als Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraum im Mittelpunkt.
Erstmals ist die Jury auch abends und am Wochenende unterwegs, um möglichst vielen Menschen in den Dörfern zu begegnen. Die Bereisung beginnt am Freitag, 26. Juni in Hemmersdorf (Gemeinde Rehlingen-Siersburg) um 15 Uhr. Um 17.35 Uhr geht es weiter in den Lebacher Stadtteil Dörsdorf. Dort ist die Jury in der Zeit von 18.20 bis 20.50 Uhr auf Besichtigungstour.
Am darauffolgenden Wochenende werden die Wettbewerber aus den Gemeinden Überherrn und Wallerfangen aufgesucht. Am Sonntag, 5. Juli, startet die Jury ihre Tour um 10.30 Uhr in Felsberg. Nach einer einstündigen Mittagspause ist die Ankunft in Altforweiler für 14 Uhr vorgesehen. Von 16.45 bis 19.15 Uhr geht es nach Leidingen.
„Danach wird die Bewertungskommission die schwierige Aufgabe haben, einen Kreissieger für den im Herbst stattfindenden Landeswettbewerb an das Umweltministerium zu melden“, erklärt Kreisumweltamtsleiter Jörg Dietrich.  Aber schon jetzt fühlten sich alle Dörfer als Sieger. „Der Impuls durch die Teilnahme am Wettbewerb mobilisiert die Dorfgemeinschaften und schweißt sie zusammen.“
Unterstützt wurden die Wettbewerbs-Dörfer durch kostenlose Beratung der sachverständigen Jurymitglieder. Der Landkreis gewährt eine kleine Aufwandsentschädigung. Dem Sieger winkt eine Startprämie für eine erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb. Den Ortsvorstehern wurde von der Jury außerdem ein Abschlussbericht zugesagt.


Gerlfanger bereiten der Bundes-Jury für den Wettbewerb 2013  „Unser Dorf hat Zukunft" einen herzlichen Empfang

Ein liebens- und lebenswerter Ort ist Gerlfangen. Das erfuhr die fünfzehn köpfige Jury des Bundeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft" buchstäblich mit allen Sinnen. Dem herzlichen Empfang am Dorfeingang von Landrat Patrik Lauer, Bürgermeister Martin Silvanus, Ortsvorsteher Thomas Hoffmann und dem ehemaligen Ortsvorsteher Leo Petry sowie Landtagsabgeordneten Reinhold Jost folgte alsbald schon eine kulinarische Gabe. Joshua Pawlak, im Kostüm von Ritter Johann von Gerlefingen, überreichte eine kleine Stärkung und schon einen „Vorgeschmack" darauf, was die Gerlfanger zu bieten haben. Auf dem von einem Traktor gezogenen Festwagen startete die Rundreise durch das Dorf, dessen Bewohner sich alle Mühe gaben, die von Michael Pelzer angeführte Bundesjury bestens zu informieren. Vom Kriegerdenkmal ging die Tour weiter zur Kirche, aus der Orgelmusik erklang. Zu den wunderschönen künstlerisch gestalteten „Ecken" im Ort gehört auch der „Schoulecken". Aus Kindermund erfuhr die Bewertungskommission, dass sie gerne in Gerlfangen leben. Selbstgebackener Kuchen wurde kredenzt und vor dem Heimatmuseum gab es „Viez" zu kosten. Am Marienhof angelangt hatte die Jury schon viele Impressionen gesammelt, die Ausstellungen von Holz- und Steinkünstlern und Tanzdarbietungen bewundert sowie Landidylle erfahren. Regionale Produkte servierte die Familie Zenner in ihrem Hofladen, über Selbstvermarktung wurde diskutiert und das kleine Hofcafé inspiziert. Zum Empfang durch die Bärlauchkönigin im Hof des Schulgebäudes und vor der Kulisse des bunt bemalten Dorfhauses spielte der Musikverein auf. Die Kinder vom benachbarten „Kinderhaus" begrüßten die Jury mit einem Liedervortrag. Zahlreiche Bürger waren auch bei dieser Station mit dabei und kamen mit den Jurymitgliedern ins Gespräch.
Zum Abschluss erhielten die Jurymitglieder bei einem Lichtbildvortrag einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Naturparkdorfs, das auch für die Zukunft bestens gerüstet ist.Gerlfangen war die siebte Station der Bundesjury. 24 Dörfer stehen im Wettbewerb. Die Entscheidung fällt am 26. Juni. „Ich drücke mal fest die Daumen", sagte Landrat Patrik Lauer, und er hofft, bald ein neues „Gold-Dorf" in seinem Landkreis feiern zu können.

Gerlfangen 2013_Die Jury unterwegs

Die Jury auf der Rundreise durch Gerlfangen.
pdl/Foto: Brigitta Schneider

Gratulation!
Die  800 Bürger von Gerlfangen dürfen sich freuen. Sie haben die Jury beeindruckt durch eine lebendige Dorfgemeinschaft und ein überaus großes Engagement im Gemeinschaftswesen.  Immerhin wurde Gerlfangen ein "Bronze-Dorf". Dritter Sieger im Wettbewerb mit 24 Dörfern aus den schönsten Regionen Deutschlands zu werden, das verdient allen Respekt.

Kreissieger und Teilnehmer 2011 geehrt

DW Sieger "Beachtlich was Gerlfangen auf die Beine gestellt und sehr eindrucksvoll was Dörsdorf, Eidenborn und Rammelfangen geboten haben", so fasste Kreisbeigeordnete Esther Woll das Ergebnis der des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft" auf Kreisebene zusammen. Durch das sehr hohe Leistungsniveau hätten alle vier Teilnehmer es der Jury nicht leicht gemacht, einen Sieger zu küren, der im nächsten Jahr dann den Landkreis Saarlouis auf Landesebene vertreten werde. Ortsvorsteher Leo Petry und eine große Abordnung aus Gerlfangen freuten sich über die Urkunde und den Scheck über 1400 Euro. Urkunde und eine Teilnehmerprämie von 400 Euro seien ein „kleines Trostpflaster für tolle Leistungen der nicht prämierten Dörfer", sagte Woll bei der Feier im Landratsamt.
Das 50-jährige Jubiläum des „Dorfwettbewerbes" nahm Kreisbeigeordnete Esther Woll zum Anlass, die Geschichte vom einstigen „Garten- und Schönheitswettbewerb" für Dörfer Revue passieren zu lassen. „Mit der Teilnahme von 100 000 Dörfern seit 1961 kann man den Wettbewerb als erfolgreiche Bürgerinitiative ansehen. Mit verhältnismäßig geringen öffentlichen Mitteln erzeugt er einen enormen Einsatz an der bürgerschaftlicher Basis", sagte Woll. Sie bedankte sich bei den engagierten Bewohnern der teilnehmenden Orte, aber auch bei der Jury.
Mit der Auslobung des Wettbewerbes durch das Umweltamt auf Kreisebene zeige der Landkreis, dass er seinen Dörfern bei der Entwicklung gerne zu Seite stehe. Das Siegerdorf müsse sich nächstes Jahr der Konkurrenz aus den anderen Landkreisen stellen. „Im Jahr 2013 findet dann der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgelobte Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" mit hoffentlich der Beteiligung unseres Siegerdorfes statt", sagte die Kreisbeigeordnete.

Rehlingen-Siersburgs Bürgermeister Martin Silvanus gratulierte „seinem" Siegerdorf.

Lebachs Bürgermeister Arno Schmidt freute sich mit Eidenborns Ortsvorsteher Günter Prediger und Christoph Neis, der für den verreisten Ortsvorsteher von Dörsdorf, Armin Caspar, die Teilnehmerauszeichnung entgegen nahm, dass Lebach in doppelter Besetzung am Wettbewerb teilnahm.

DW Sieger_Gruppenbild
Esther Woll gratuliert Ortsvorsteher Leo Petry; daneben die Bürgermeister Martin Silvanus und Arnold Schmidt, Günter Prediger, Ortsvorsteher von Eidenborn, und Christoph Neis, stellvertretender Ortsvorsteher von Dörsdorf, v.l.n.r. in der ersten Reihe.

pdl/Foto: Brigitta Schneider


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