Von A wie Anthropozän bis zu Z wie Zulieferketten Aktionsjahr „Esskultur und Nachhaltigkeit“ macht Alltag bewusst

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„Es ist eine Aufgabe, die jeden von uns angeht. Nicht nur irgendwelche Politiker in ganz fernen Zirkeln, nicht nur die Aktivisten bei den Demonstrationen, nein, es betrifft uns alle und wir können alle etwas tun, um unser Leben dauerhaft besser zu machen.“, motivierte Landrat Patrik Lauer die Schülerinnen und Schüler zum Auftakt des Aktionsjahrs ‚Esskultur und Nachhaltigkeit‘ in der Aula des Saarlouiser Gymnasiums am Stadtgarten. 

Landrat Lauer freute sich darüber, dass auch beim Thema Nachhaltigkeit der Landkreis Saarlouis nun eine Vorreiterrolle einnimmt. Genau diesen Gedanken griff auch Natalie Sadik, Schulentwicklungsplanerin des Landkreises Saarlouis, auf: „Wir tun bereits unendlich viel im Bereich der Nachhaltigkeit, lassen uns von dem Gedanken leiten, bei allem was wir tun, ob es jetzt Schulgärten sind, die Gestaltung von Schulhöfen als Mitmachprojekt für die Schulgemeinschaft oder bei unseren Zukunftswerkstätten. Dieses Engagement hat auch der Rat für nachhaltige Entwicklung erkannt und uns durch die Förderung die Möglichkeit gegeben, mit den Schülerinnen und Schülern nun noch mehr bewirken zu können.“

Heimische Produkte statt langen Zulieferketten rund um den Globus?

Am Beispiel eines Apfels als Snack nach dem Sport zeigten Fynn Commander, Matthias Schikofsky, Benjamin Meyer vom Geschwister-Scholl-Gymnasium mit ihrem Film ‚2Ways‘ auf, wo unser Essen herkommt – und wo es herkommen könnte. Regionale Produkte, die einen Weg von 3 Kilometern zurücklegen statt einen von über 10 000 Kilometern.

Anthropozän oder Das Zeitalter der Menschen – mit all seinen Schwächen

Dr. Hannes Petrischak von der Heinz-Sielmann-Stiftung sprach über Nachhaltigkeit im System Erde und führte ganz anschaulich vor Augen, welche Auswirkungen unser alltägliches Konsumverhalten auf Klima, Ressourcen und auch Müll in den Meeren hat. „Nachhaltigkeit bedeutet vorrausschauend und vorsorgend denken. Das funktioniert schon im eigenen Umfeld. Ganz im Kleinen kann man etwas bewirken, indem man regionale Kreisläufe fördert und sich manchmal fragt: ‚Brauche ich das jetzt wirklich oder will ich das nur einfach haben‘“, so Petrischak. Dem fast einstündigen Vortrag lauschten die Schüler aufmerksam. Danach ging es an das Erkunden und Teilnehmen an den Mitmachständen zum ökologischen Fußabdruck, der etwas anderen Weltkarte, der Bienen-AG sowie dem Stand von The Blue Mind, die zu Plastikverschmutzung in den Weltmeeren und Wegen zur Plastikvermeidung informierten.

Im Aktionsjahr „Esskultur und Nachhaltigkeit“ werden an allen teilnehmenden Schulen Aktionen und Events auf die verschiedenen Aspekte von Esskultur und Nachhaltigkeit im Alltag stattfinden. An der Eröffnung des Aktionsjahres nahmen die Kreisschulen Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten, Anne-Frank-Förderschule Saarlouis, Gemeinschaftsschule „In den Fliesen“ Saarlouis, Gemeinschaftsschule „In der Waldwies“ Saarwellingen, Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach, Johannes-Gutenberg-Schule Schwalbach, Max-Planck-Gymnasium Saarlouis, Robert-Schuman-Gymnasium Saarlouis sowie die Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule Dillingen teil.

 

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