Bundesfamilienministerin Giffey besucht Kita Kinderland

Hoher Besuch im Landkreis Saarlouis: Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, hat die Kita-Kinderland-Einrichtung in Saarwellingen besucht und dem Landkreis dabei eine sehr gute Arbeit bescheinigt. Denn die Kita-Kinderland hat ein ganz spezielles Angebot, insbesondere für Eltern, die aufgrund ihres Berufs auf Betreuungen in den Randzeiten angewiesen sind. Entstanden ist Kinderland als Einrichtung des Landkreises vor 9 Jahren, als klar wurde, dass der Bedarf an geeigneten Plätzen in der Region steigt. Von 5 Uhr in der Früh bis 23 Uhr am Abend ist Kinderland seitdem geöffnet, montags bis samstags und ohne Schließzeiten in den Sommerferien. 


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Ein Grund für die Bundesfamilienministerin, sich die Kita und ihr Team einmal genauer anzuschauen. Vor Ort angekommen, hießen Landrat Patrik Lauer, die saarländische Bildungsstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot und das Team der Einrichtungsleitung, Ralf Weber und Maren Jung, die Bundesministerin herzlich willkommen. Beim Rundgang durch das Haus betonte Franziska Giffey die Wichtigkeit eines flexiblen Betreuungsangebotes für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Wir brauchen bedarfsgerechte Öffnungszeiten, weil wir sehen, dass immer mehr Eltern sich das wünschen. Dabei geht es nicht darum, dass Kinder von morgens bis abends betreut werden. Die Angebote in den Kindertagesstätten müssen zum Bedarf der Eltern passen. Die Kita-Kinderland Einrichtung in Saarwellingen ist deshalb ein tolles Vorzeigeprojekt.“


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Kombiniert wird das flexible Angebot von Kinderland mit einem eigenen pädagogischen Ansatz, der sich ganz nach den Bedürfnissen der Kinder richtet, erklärte die pädagogische Leiterin Maren Jung. Das findet Anklang: „Die Nachfrage im Landkreis ist riesig. Unser dritter Standort steht kurz vor der Eröffnung. Ab dann werden 260 Kinder bei uns betreut und das vierte Kinderland ist schon in Planung,“ freut sich der Landrat. Vergeben werden die Kita-Plätze nur bei nachgewiesenem Bedarf und auch die maximale Betreuungszeit ist, wie bei Kitas üblich, auf maximal 10 Stunden begrenzt. Der Arbeitgeber zahlt dabei einen Anteil der Betreuungskosten. So gibt es beispielsweise feste Kooperationen mit den angrenzenden Ford-Werken, der Bundeswehr, dem DRK und weiteren Arbeitgebern, die für Kinder ihrer Belegschaft Plätze finanzieren. Besonders ist außerdem, dass sich auch alle 13 Städte und Gemeinden des Landkreises an der Finanzierung von Kinderland im gesetzlichen Rahmen für die jeweils belegten Plätzen beteiligen.


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Lob für die „Vorzeige-Kita“ kam auch von der saarländischen Bildungsstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot:  „Das Konzept von Kita-Kinderland trifft auf großen Zuspruch. Eltern finden dort die Flexibilität, die sie brauchen, um Beruf und Familie wirklich unter einen Hut zu bekommen.“ Derzeit verhandle das Land mit dem Bund über die Verwendung der Mittel aus dem Gute-Kita-Gesetz. „Hier wollen wir auch einen Schwerpunkt bei den bedarfsgerechten Öffnungszeiten setzen. Damit sich Eltern das leisten können, nutzen wir die Mittel von Bundesministerin Franziska Giffey, um bis 2022 die Elternbeiträge um die Hälfte senken. Bildung und Betreuung müssen kostenfrei werden“, sagte die Staatssekretärin.



Beitrag der Saarwelle zum Besuch der Bundesfamilienministerin


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