Lebenshilfe und Café Vergissmeinnicht Saarwellingen veranstalten gemeinsames Frühstück

Ausgelassene Stimmung herrschte beim gemeinsamen Frühstücktreffen der Lebenshilfe Saarwellingen und des Café Vergissmeinnicht. Mit Musiktherapeut Gregor Icelis und Betreuern war die Musikband der Lebenshilfe das erste Mal zu Gast bei den Mitarbeitern und den Besuchern des Café Vergissmeinnicht. Nach einem leckeren Frühstück begeisterte die Band alle Anwesenden mit tollen Schlagern und Volksliedern. Aber auch Akkordeon,  Trommeln und Rasseln kamen zum Einsatz. Diese Freude sprang schnell auf alle anwesenden Gäste über. Bürgermeister Manfred Schwinn, der Geschäftsführer des DRK- Kreisverbandes Saarlouis, Harald Messinger, sowie der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Uwe Nisius, ließen sich von der Fröhlichkeit anstecken. „Mit ihrem gemeinsamen Frühstückstreff haben das Café Vergissmeinnicht und die Lebenshilfe einen besonders schönen Ort der Begegnung für behinderte und nicht behinderte Menschen in Saarwellingen geschaffen“, lobt Landrat Patrik Lauer. Bei viel Musik und gutem Essen könne in gemütlicher Atmosphäre ein ganz normales Miteinander stattfinden. Und die gute Laune beim ersten Treffen bestätige die Initiatoren in ihrer tollen Inklusions-Idee. Das findet auch Helga Thiery vom Café Vergissmeinnicht: „Das war ein gelungener Austausch im Rahmen der Inklusion, dem weitere folgen werden“.

Das Cafe Vergissmeinnicht in Saarwellingen, Anhofenstraße 44, nimmt demenzkranke Personen zeitweise auf und entlastet dadurch die pflegenden Angehörigen zu Hause. In Räumlichkeiten, die im Stil der „guten alten Zeit“ eingerichtet sind, werden demenzerkrankte oder pflegebedürftige Menschen fachkundig und liebevoll betreut. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten ein abwechslungsreiches Angebot, das auf individuelle Fähigkeiten abgestimmt ist.

CV-Lebenshilfe-Besuch 042

Die Lebenshilfe im Kreis Saarlouis setzt sich dafür ein, das Wohl geistig behinderter Menschen und ihrer Familien zu unterstützen und zu fördern. Ziel ist, dass jeder geistig behinderte Mensch so selbständig wie möglich leben kann und dass ihm so viel Schutz und Hilfe zukommt, wie er für sich braucht.

Saarlouis, 12. April 2017
pdl/ Foto: Otmar Thiery