Infektionsschutz

Im Rahmen des Infektionsschutzes hat das Gesundheitsamt den gesetzlichen Auftrag, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen und die Anforderungen der Hygiene sicherzustellen. Durch Beratung und Ermittlung infektionsrelevanter Daten soll die Weiterverbreitung von viralen oder bakteriellen Krankheitserregern unterbunden und so die Gesundheit der Bevölkerung gewahrt werden. Die gesammelten Daten werden zum Robert Koch-Institut (RKI) weitergeleitet und dort zentral ausgewertet.

Das RKI ist die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten und steht den Gesundheitsämtern beratend zur Seite.

Das Masernschutzgesetz tritt am 01.03.2020 in Kraft

Eine Masern-Infektion ist keine harmlose Krankheit. Masern sind hoch ansteckend und können zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen. Es kommt immer wieder zu Krankheitsfällen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von einer Kinderkrankheit kann man also nicht mehr sprechen. Um solchen Erkrankungsfällen vorzubeugen, müssen besonders in diesen Altersgruppen noch mehr Menschen geimpft werden.
 
Mit der Masern-Impfpflicht soll der Impfschutz dort erhöht werden, wo eine Masern-Übertragung sehr schnell stattfinden kann. Deswegen fördern wir Masernschutz in der Kita, der Schule, bei der Kindertagespflege und in medizinischen Einrichtungen.

Derzeit kursieren viele Gerüchte über das Masernschutzgesetz: falsche Informationen, die für Verunsicherung sorgen. Hier klären wir die häufigsten Fragen zum Masernschutzgesetz.
 
Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihres Gesundheitsamtes gerne zur Verfügung.