Landkreis Saarlouis ist Risikogebiet

Veröffentlicht am: 16.10.2020

Am Freitag, 16. Oktober 2020, hat der Saarlouis die höchste Warnstufe von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten. Um 12 Uhr lagen dem Gesundheitsamt 99 gemeldete Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus in diesem Zeitraum vor. Die Inzidenz lag zu diesem Zeitpunkt bei 50,95.

Folgende Verordnung tritt ab Sonntag, 18. Oktober, 2020 ab 20 Uhr in Kraft:

Download Verordnung hinsichtlich Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 bei regionalem Infektionsgeschehen im Landkreis Saarlouis

Weitere Informationen auf der Homepage des Saarlandes und unter der Corona-Hotline des saarländischen Gesundheitsministeriums: 0681/501-4422


Häufig gestellte Fragen zu den geltenden Corona-Maßnahmen (Stand: 21.10.2020, 15:30)

RKI-Dashboard:

Der Landkreis Saarlouis ist derzeit auf dem RKI-Dashboard aufgrund eines Fehlers bei der Datenübermittlung fälschlicherweise nicht als Risikogebiet ausgewiesen.

Wichtge Informationen des Gesundheitsamtes:
Wer als Kontaktperson einer infizierten Person gilt, wird innerhalb von 48 Stunden durch das Gesundheitsamt kontaktiert.
Das Gesundheitsamt bittet darum, dass sich die Kontaktpersonen erst nach Ablauf der 48 Stunden über die Telefonnummer 06831 444 700 melden, falls bis dahin noch kein Anruf erfolgt ist.
Gilt auch auf der offenen Straße, auf Marktplätzen und Parkplätzen Maskenpflicht?

Grundsätzlich wird empfohlen: Wo kein Abstand von 1,50m zu anderen gehalten werden kann, sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, bspw. auf einem vollen Marktplatz an Markttagen. Seit dem 18.10.2020 ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht bei öffentlichen Veranstaltungen, in Gaststätten abseits der zugewiesenen Sitzplätze sowie beim Besuch von Gottesdiensten und gemeinsamen Gebeten unter freiem Himmel und in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie in sonstigen Räumlichkeiten.

Was gilt bei Vollkontaktsportarten wie Handball und Fussball? 

Der Kurs-, Trainings- und Sportbetrieb sowie der Betrieb von Tanzschulen kann wie gewohnt stattfinden. Neu ist: Es muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn man nicht gerade trainiert oder an einem Wettkampf teilnimmt. Die Nutzung von Gesellschafts- und Gemeinschaftsräumen ist nicht erlaubt. Sanitäre Anlagen und Umkleidekabinen dürfen jedoch zur Erfüllung ihres Zweckes benutzt werden.

Was sind die Regeln für den Betrieb von Fitnessstudios?

Auch hier gilt: wer trainiert, muss keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Außerhalb des Trainings, bspw. beim Wechsel der Trainingsgeräte und in den Umkleiden etc., ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Ist Wandern in einer größeren Gruppe erlaubt?

Ja, ist erlaubt, bitte beachten Sie den Mindestabstand von 1,50m.

Wer gehört zum familiären Bezugskreis? Gehört meine Patentante dazu, wenn sie nicht blutsverwandt ist?

Zum familiären Bezugskreis gehören Angehörige des eigenen Haushalts, Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. Patentante und –onkel, wenn sie nicht blutsverwandt, gehört nicht zum familiären Bezugskreis.

Gastronomie: Müssen Gäste, die gemeinsam an einem Tisch sitzen, zueinander 1,50m Abstand halten oder nur zu Gästen an anderen Tischen?

Am gemeinsamen Tisch muss kein Abstand von 1,50m gehalten werden.

Darf nach 23 Uhr Alkohol zum Mitnehmen verkauft werden?

Sowohl der Ausschank als auch der Verkauf von alkoholhaltigen Getränken ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten.

Kann Jugendarbeit bei den Pfadfindern in den eigenen Vereinsräumen stattfinden?

Ja, das wird als öffentliche Veranstaltung behandelt und darf wie bisher unter Einhaltung der Hygienekonzepte stattfinden.

Dürfen Krabbelgruppen, Babyschwimmkurse u.ä. stattfinden?

Ja, sie gelten als öffentliche Veranstaltungen und können wie gehabt unter Auflage der Hygienekonzepte stattfinden.

Sind Kinn-Visiere und Face Shields erlaubt?

Die Verwendung von Visieren kann nach dem Robert-Koch-Institut nicht als gleichwertige Alternative zur MNB angesehen werden. Bürgerinnen und Bürgern, die aus medizinischen oder anderen triftigen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, ist das Tragen eines Visiers freigestellt. Dadurch können sie ihre Unterstützung für die getroffenen Maßnahmen zeigen und einen, vielleicht auch nur minimalen Beitrag zum Schutz der Mitmenschen leisten.