Großer Workshop für soziale Fachkräfte im Landkreis Saarlouis

55 Fachkräfte des Aktionsprogramms „Jugendhilfe – Schule – Beruf“ im Landkreis Saarlouis kamen im September 2019 für eine Fortbildung zum Thema „Umgang mit Diskriminierung und Konflikten“ zusammen. Mit dabei waren Schulsozialarbeiter, Streetworker sowie Mitarbeitende aus den Bereichen Sprachförderung, berufliche Orientierung und kommunale Jugendhilfe. Moderiert vom Adolf-Bender-Zentrum arbeiteten sie gemeinsam neue Strategien aus, um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Saarlouis künftig noch professioneller unterstützen zu können.

Foto_ Workshop_Betzholz Durch provokante Übungen wurden die Teilnehmenden an eigene Wertebilder herangeführt. „Egal ob es um interkulturelle Konflikte oder Differenzen in anderen Situationen geht“, erklärt Susanne Betzholz, Koordinatorin des Aktionsprogramms, „gerade als Fachkraft, die nah an Kindern und Jugendlichen arbeitet, ist Selbstreflexion und Wachsamkeit wichtig, um die richtigen Impulse setzen zu können und die optimalen Chancen für die Entwicklung der jungen Menschen zu fördern.“

Die Teilnehmenden zeigten sich zufrieden mit den Arbeitsergebnissen des Nachmittags im Haus Sonnental in Wallerfangen. „Ich kann die heutigen Übungen sehr gut mit in die Jugendarbeit nehmen“, sagt Isabell Schneider, Sozialarbeiterin an einer beruflichen Schule im Anschluss an den Workshop.

Der Landkreis vernetzt und fördert mit dem "Aktionsprogramm Jugendhilfe-Schule-Beruf" elf Projekte der Kinder- und Jugendarbeit und gibt den 66 Fachkräften über ihre individuellen Arbeitsbereiche hinaus einmal jährlich die Möglichkeit, ihre Kenntnisse weiterzuentwickeln.

Das Aktionsprogramm „Jugendhilfe-Schule-Beruf“ hat dabei einen bundesweiten Vorbildcharakter.  Seit nunmehr 14 Jahren leistet der Landkreis mit seiner einzigartigen Vernetzungsstruktur äußerst erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit. Das Aktionsprogramm erreicht inzwischen jährlich rund 7000 Kinder- und Jugendliche, die Unterstützung benötigen und ca. 13000 Schüler*innen über präventive Projektarbeit vor allem in den Schulen.

Das Aktionsprogramm ist Ansprechpartner für alle Kinder- und Jugendlichen, die Probleme in Schule, Beruf oder Privatleben haben aber auch für die Eltern, Betreuende und Lehrkräfte.

Zentrale Ansprechpersonen sind Susanne Betzholz (Tel. 06831/444-547; susanne-betzholz@kreis-saarlouis.de) und Thomas Eggs (Tel. 06831-/444-206; thomas-eggs@kreis-saarlouis.de). Weitere Infos und ein Kontaktformular gibt es auch unter www.jugendhilfe-schule-beruf.de.

 
 

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