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Bestens gerüstet für den Ernstfall 
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|  Feuerwehrmann Hilmar Wagner (3.v.) erklärt den Einsatz des Messgerätes für radioaktive Substanzen Landrätin Monika Bachmann (Mitte) und den Kreistags- und Verwaltungsmitgliedern. Von rechts im Bild: Verwaltungsdirektor Michael Loris und Kreisbrandinspekteur Dr. Martin Hell sowie Hans-Rudolf Quirin ( 4.v.l.). Foto: pdl (Brigitta Schneider)
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16. Sitzung des Kreisausschusses mit Darstellung über den Katastrophenschutz im Landkreis
Saarlouis (pdl) Mit einer Information über den Katastrophenschutz im Landkreis Saarlouis und den damit verbundenen Alarmplänen bei Umweltkatastrophen fand die 16. Sitzung des Kreisausschusses einen außergewöhnlichen Sitzungsauftakt. Mit Landrätin Monika Bachmann an der Spitze wurden die Kreisausschussmitglieder über das aktuelle Katastrophenschutzkonzept des Landkreises Saarlouis von Verwaltungsdirektor Michael Loris informiert. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Katastrophenbekämpfung um eine vom Gesetzgeber den Landkreises übertragenen Pflichtaufgaben handelt, erklärte Loris, dass der Landkreis Saarlouis für den Ernstfall gerüstet sei. Fast 2200 freiwillige Helfer stünden zur Verfügung. Hans-Rudolf Quirin ist Beauftragter für den ABC-Zug (Gefahrenstoffzug), der bei atomaren, biologischen und chemischen Gefahren zum Einsatz kommt. Laut Quirin ist der ABC-Zug „gut aufgestellt“ und bei den Feuerwehren von Saarlouis und Dillingen angesiedelt. 80 Personen seien hierfür ausgebildet. Quirin unterstrich, dass es sich um ehrenamtliche Tätigkeit handle, die professionell ausgeübt und sehr ernst genommen wird. Landrätin, Kreisausschuss- und Verwaltungsmitglieder hatten beim Rundgang Gelegenheit , Fahrzeuge und ihre Einsatzmöglichkeit kennen zu lernen. Sie erfuhren u.a., wie im „Einsatzleitwagen“ gearbeitet wird, dass der ABC-Erkundungskraftwagen mit Messgeräten für radioaktive Substanzen ausgestattet ist und für die Dekontamination mobile Duschmöglichkeit vorgehalten wird.
In der anschließenden Kreisausschuss-Sitzung stand auf dem Tagesordnungspunkt 13 die „Verteilung von Mitteln aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer“. Einstimmig beschloss der Kreisausschuss aus den Mitteln der Feuerschutzsteuer die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und feuerwehrtechnischen Geräten rund 530 304 Euro zur Verfügung zu stellen. „Wir haben uns vorhin überzeugt, dass unser Geld gut angelegt ist“, sagte die Landrätin.

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